Hohenzollern Senioren

Beiträge vom Juni 2008

Trocknung nach Hochwasser (2)

Juni 30, 2008 · Kommentar schreiben

Man macht sich üblicherweise keine Vorstellung wieviel Wasser bei einer Überschwemmung im Putz und im Mauerwerk gespeichert wird. In meinem Kellerraum mit 25 qm, der vollständig überflutet wurde, fallen bei der Trocknung seit etwa 20 Tagen täglich etwa 15 l Wasser an, die dem Mauerwerk entzogen werden. Durch „normale“ Lüftung kann man vollständig überflutetes Mauerwerk praktisch nicht schnell genug trocknen bevor sich Schimmel bildet. Die Trocknung ist allerdings nicht billig – ein professioneller Trockner für einen Raum mit 20 qm kostet etwa 15 € – 20 € am Tag. Wohl dem der ein kleines Haus hat.

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Trocknung nach Hochwasser

Juni 26, 2008 · Kommentar schreiben

Nach einem Hochwasser sollte so schnell wie möglich das Schmutzwasser abgesaugt und alle nassen Teile wie Tapeten, Sockelleisten, Fußbodenbeläge (Spezial Fliesen), Isoliermaterial (Rigips) entsorgt werden. Danach müssen betroffene Böden, Wände und Decken gründlich mit Hochdruckreiniger gereinigt werden. Da kommt dann wieder Wasser in ihr Haus – es sollte aber jetzt sauber sein. Danach muss eventuell sogar desinfizieren. „Das Nachbars Schand hängt an ihrer Wand!“

Als erstes braucht man jetzt eine Bautrocknungsfirma, die meist die Versicherung schickt. Diese stellen in der Regel sofort Trocknungsgeräte (etwa 20 € /Tag) auf. Meist wird das aber ohne gründliche Untersuchung der Bausubstanz und der Belastung durch das Schmutzwasser gemacht. Eine Firma versucht z.B. den Estrich unter Fliesen durch Einblasen von warmer Luft zu trocknen, was bei einer Isolation von einigen cm unter dem Estrich durchaus Sinn macht. In älteren Häusern ist die Isolationsschicht aber häufig gar nicht da oder ist nur 0,5 cm dick (Styropor) – da kann man lange blasen bis da Luft durch geht. In älteren Häusern besteht die Decke z.B. häufig aus Hohlkammersteinen, in denen sich Wasser ansammeln kann. 

Hohlkammerdecke Häufig ist die Decke verputzt und man kann auf den ersten Blick nicht feststellen, wie sie aufgebaut ist. Man kann die Deckensteine von unten anbohren und sich ein Bild machen, wie es in den Hohlkammern aussieht. Die Eisenprofile in den Betonträgern, auf denen die Steine gelagert sind, rosten natürlich in der Nässe schnell. Der Estrich sollte in einer Ecke aufgeklopft werden, damit man sieht wie der Boden aufgebaut ist und wieviel Wasser eingedrungen ist. Ähnlich sollte man beim Putz der Wände vorgehen. Eine gute Trocknungsfirma wird die Konstruktion des Hauses und den Aufbau von Böden, Decken und Wänden untersuchen, um dann geeignete Massnahmen zu empfehlen. Leider wurden in meiner Nachbarschaft die Gutachter und Sachverständigen erst auf sanften Druck gründlich, da sie ja wenig Zeit haben und in der Regel für die Versicherung arbeiten, die ja die Schadenssumme möglichst klein halten will.

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Hochwasser – Bauvorschriften – Rückstauebene

Juni 26, 2008 · 2 Kommentare

Die wichtigsten Ursachen von Überschwemmung im Haus sind

  1. Hochwasser durch „langsame“ Überflutung – typisch an großen Flüssen wie Rhein, Mosel, Donau, Elbe usw. Die Flutwelle kann relativ gut vorhergesagt werden und die Bürger können rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen. Das ist in Mittelgebirgslagen eher selten.
  2. Hochwasser durch „schnelle“ Überflutung – typisch bei Gewittern tritt Wasser ins Untergeschoss und Ergeschoss durch Türen, Fenster usw ein. Hier sind auch Häuser am Hang, die vielleicht nie ein Hochwasser gesehen haben, gefährdet.
  3. Hochwasser durch Rückstau der Kanalisation. Dabei kann die Kanalisation große Wassermengen bei Gewittern nicht abführen und das Wasser (und Fäkalien) drücken durch die Kanalisation ins Haus.
  4. Im Haus platzen Leitungen an Waschmaschinen, Defekte oder Frost und es kommt teilweise zu massiven Wasserschäden.
  5. Wasserschäden durch defektes Dach bei Sturm, Umbauarbeiten oder Löschwasserschaden nach Feuern.

Bei Abschluss einer Versicherung sollte man diese Liste durchgehen und sich vom Versicherungsvertreter schriftlich bestätigen lassen, dass diese Risiken (wenn gewünscht) auch tatsächlich abgedeckt sind.  Beim Hochwasser in Hechingen waren einige sehr überrascht, dass bei der teuren „Gold“ oder „Exclusiv“ Versicherung das elementare Risiko Hochwasser gar nicht abgedeckt war.

Wohl am häufigsten tritt Hochwasser bei Gebäuden, die nicht gerade in Überschwemmungsgebieten liegen, durch die Kanalisation im Kellergeschoss ein. Zunehmend definieren die Städte und Gemeinden in ihren Entwässerungssatzungen eine Rückstauebene – das ist der höchste Wasserstand, der durch Rückstau durch die Kanalisation verursacht werden kann. Eine recht gute technische Erklärung gibt es bei den Technischen Betrieben der Stadt Leverkusen. Dort ist die Rückstauebene auf Straßenebene. Alle darunter liegenden Abflüsse für „sauberes“ Wasser z.B. im Keller, Waschmaschine, Waschbecken müssen mit einer Rückstauklappe gesichert werden oder über eine automatische Hebeanlage (bei Fäkalien immer) in die Kanalisation eingeleitet werden.

Achtung: Hochwasserschäden durch Rückstau sind durch die übliche Elemenntarschadenversicherung nicht abgedeckt! i Man muss eine zusätzliche Rückstauversicherung auch abschliessen. Aber auch diese zahlt nicht, wenn die Installation oder die Wartung nicht fachgerecht erfolgte.

Bei einem Hochwasser,  wie in Hechingen gibt es folgende Probleme

  • Hat man die Rückstauklappe z.B. von Hand geschlossen, läuft das Wasser z.B. nicht durch den Bodenablauf im Keller ab wenn das Hochwasser zurück geht. Das ist nicht weiter schlimm, da in der Regel die Feuerwehr sowieso den Keller auspumpen muss. Über den Abfluss würde es zu lange dauern.
  • Die automatischen Hebeanlagen haben nach der Überschwemmung versagt, wenn die gesamte elektrische Anlage im Keller überschwemmt wurde. Man sollte eine Möglichkeit haben, die Anlage über Notstrom zu versorgen, wenn die Hausanlage nicht mehr funktioniert. Man führt den Anschluss für die Hebeanlage z.B. nach oben und von dort wieder in den Keller.

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Hochwasser bei Senioren

Juni 21, 2008 · Kommentar schreiben

Sind Häuser von Senioren betroffen, so sind diese häufig mit der Organisation der Aufräumungsarbeiten, der Trockung und Renovierung schnell überfordert. Verwandte, Bekannte und Freunde können häufig bei den Aufräumngsarbeiten helfen, sind aber bei den langwierigen Verhandlungen mit Versicherungen und Handwerkern schnell überfordert, speziell wenn sie nicht am Ort wohnen. Falls man gut versichert ist, sollte man die gesamte Renovierung einem Bausachverständigen oder einer Spezialfirma überlassen. Das ist nicht billig spart aber eine Menge Nerven. Die Versicherungen empfehlen in der Regel Firmen. Ist man aber mit dem Service nicht zufrieden, sollte man schnell zu einer anderen Firma wechseln. Zuvor sollte man sich in der betroffenen Nachbarschaft umhören, welche Firma zuverlässig arbeitet.

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Rückstauverschluss gegen Hochwasser

Juni 21, 2008 · 2 Kommentare

Beim Unwetter in Hechingen und Umkreis wurden viele Keller in der Peripherie des Überschwemmungsgebiets durch Überflutung der Kanalisation und Eintritt von Wasser über den Kellerablauf überflutet. Dies ist wahrscheinlich die am weitaus am häufigsten auftretende Art der Überschwemmung. Dagegen kann man sich durch Einbau eines Abflusses mit Rückstauklappe absichern. Für den Ausbau des alten Ablaufs und Einbau eines neuen Abflusses mit Rückstauklappe muss man mit etwa 800 € Kosten rechnen (die Rückstauklappe allein ca 95 € im Internet Handel) . Die Funktion ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn der neue Abfluss zweimal im Jahr fachmännisch gewartet wird. Das können technisch Versierte selber machen, was aber von der Versicherung in der Regel nicht anerkannt wird. Ein Wartungsvertrag mit einem Flaschner kostet etwa 100 € im Jahr – das ist in der Regel in der gleichen Größenordnung wie die Versicherung gegen Elementarschaden.  Allerdings muss der Rückstauverschluss an der richtigen Stelle eingebaut werden (Seite 4).

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Kein Internet bei den Versicherungen

Juni 19, 2008 · Kommentar schreiben

Bei einer größeren Überschwemmung müssen viele Details zwischen den Versicherten, der Versicherung, Gemeinde und Handwerkern ausgetauscht werden. Das Internet wäre hier ein ideales Medium um eine Vielzahl von Anfragen schnell und präzis zu beantworten und die Abläufe zu optimieren. Bei meiner SV Versicherung findet man auch ein schönes Formular für Schadensmeldungen. Nachdem ich das Formular bereits am Tage des Unglücks noch ausgefüllt hatte, erhielt ich eine automatische eMail, dass meine Schadensmeldung bei der Versicherung eingegangen ist. Eigentlich hätte ich erwartet, dass meine Schadensmeldung als Kopie angehängt ist. Füllt man nämlich ein Formular auf einer Webseite aus, hat man ja keine Kopie wie bei eMail. Das hätte auch nichts gebracht, weil sich die Versicherung nie wieder auf diese Internet Anzeige gemeldet hat. Das Formular landet offensichtlich im digitalen Papierkorb.

 

Also bleibt nur der Anruf beim Call Center. Zunächst ist das Call Center bei Hunderten von Anrufen überlastet. Zum „Glück“ ist bei vielen Kunden die Telefonanlage überschwemmt – die können dann wenigstens nicht anrufen. Irgendwann meldet sich dann eine freundliche Computerstimme mit der Aufforderung für den Abschluss einer neuen Versicherung „1″ zu drücken, bei Fragen zur Autoversicherung „2″ usw . Schadensmeldung kommt dabei nicht vor. Hier hilft nur irgeneinen Knopf zu drücken und zu hoffen, dass sich irgendwann ein Call Center Mitarbeiter meldet. Der schickt den Kunden dann in die nächste Warteschleife.Bei der Ansage „Alle unsere Leitungen sind zur Zeit belegt – legen Sie bitte auf, wenn Ihnen die Wartezeit zu lang wird“ muss man hart bleiben – eine wackere Schwäbin antwortete der Computerstimme „Du Schindmär – den G’falle dur I dir net!“. Erreicht man endlich einen Versicherungsmitarbeiter dann ist dies der Auftakt zu einer Vielzahl von Telefonanrufen, Mißverständnissen, immer wieder neuen Mitarbeitern, die den Fall nicht kennen usw. Offensichtlich geht es den Versicherungen noch so gut, dass sie sich eine solch ineffiziente Organisation auf dem Rücken der Kunden leisten können. Die SV Versicherung bastelt zwar gerade an neuer Software für 31 Millionen €, ich nehme aber an, dass dabei vor allem die Anwerbung von neuen Kunden, der zuverlässigen Einzug der Versicherungs- und Vertreterprämien unterstütz wird und nicht die Erleichterung der Schadensabwicklung für die Kunden. 

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Hochwasserschaden-Finananzierung für Senioren

Juni 14, 2008 · Kommentar schreiben

Viele Senioren haben sich während ihrer aktiven Zeit ein Häuschen zusammengespart und dieses vor der Rente noch schön renoviert. Mit ihrer häufig recht bescheidenen Rente können sie dann einigermaßen auskommen, da sie keine Miete zahlen müssen. Schwierig wird es, wenn plötzlich ein Hochwasserschaden von 20 000 € zu finanzieren ist. Viele Rentner sind auch nicht mehr so fit, dass sie einen Großteil der Renovierungsarbeiten übernehmen können. Leider bieten die deutschen Banken für Häuser keine tilgungsfreien Kredite an, die erst nach dem Ableben des Hausbesitzers fällig werden. In USA ist das durchaus üblich. So muss der deutsche Rentner feste sparen, damit die Erben ein unbelastetes Häuschen übernehmen können.    

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Hochwasser Versicherung – Auto Vollkasko

Juni 14, 2008 · Kommentar schreiben

Wer eine Auto-Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat erwartet, dass er bei einem Überschwemmungsschaden den Zeitwert des Autos erstattet und einen Mietwagen für die Zeit bis zur Anschaffung des neuen Autos erhält. Das ist richtig, wenn Sie mit Ihrem Auto in einen Fluss oder einen See fahren (das Auto kommt zum Wasser!) oder aus eigenen Schuld ein anderes Auto rammen. Wird das Auto jedoch überschwemmt, stellt z.B. die SV Versicherung keinen Mietwagen (das Wasser kommt zum Auto!). Mit Logik hat das wenig zu tun aber sicher etwas mit dem Kleingedruckten auf dem Versicherungsvertrag, den man vielleicht einmal sorgfältig durchlesen sollte.     

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Jahrhunderthochwasser auch in USA

Juni 14, 2008 · Kommentar schreiben

Im mittleren Westen, der in den letzten Jahren unter extremer Dürre litt, gibt es zur Zeit ein Jahrhunderthochwasser. Geschätzter Schaden 20 Milliarden $! Ein weiteres Anzeichen dafür, dass wir in Zukunft mit schwereren Unwettern rechnen müssen?

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Wer schützt uns vor dem Klima?

Juni 13, 2008 · Kommentar schreiben

Alle wollen das Klima schützen – wer schützt uns aber vor dem Klima? Dabei streiten Bund, Länder und Gemeinden um Kompetenzen und vergessen dabei, ihre ureigensten Hausaufgaben zu erledigen. Für die Gewässer in Baden-Württemberg und den Hochwasserschutz ist eindeutig das Land und in der Regierung das Umweltministerium zuständig. Das Umweltministerium ist auch verantworltich dafür, daß unsinnige Planungen und Ausweisungen von Baugebieten in Hochwasserzonen oder Baumaßnahmen, die die Hochwassergefahr für andere erhöhen, nicht genehmigt werden. In letzter Zeit scheint sich die Landesregierung aber mehr für Fremdthemen zu interssieren als für ihre ureigensten Aufgaben. Unter anderem will man einen Bahnhof in Stuttgart für das Privatunternehmen Bundesbahn mit Milliarden unterstützen. Der Bau  von Messehallen für die private Messegesellschaft in Echterdingen ist auch eine Milliarde wert. Für das Ozonloch sollen die Bürger gezwungen werden mit Milliardenbeträgen zum Teil sinnlose Baumaßnahmen zu treffen, obwohl hierfür der Bund bereits Gesetze erlassen hat. Für all diese Felder ist das Land eigentlich nicht zuständig! Den Hochwasserschutz unterstützt die zuständige Ministerin dagegen offensichtlich nur durch das Tragen von hochhackigen Schuhen. Für ein Hochwasser wie in Jungingen wird das aber nicht reichen! Die betroffenen Bürger will man durch ein „großzügiges“ Almosen beruhigen, nachdem man den Rechtsanspruch auf Entschädigung nach dem Elbehochwasser 2004 durch Gesetz abgeschafft hat.  

Die Basisinfrastruktur im Westen der Republik ist im letzten Jahrzehnt systematisch vernachlässigt und kaputt gespart worden. Flüsse und Hochwassersystem sind in Pflege und Ausbau vernachlässigt worden. Die Gemeinden haben neue Flächen und Straßen angelegt, ohne die Kanalsystem speziell in den Ortskernen anzupassen. Häufig wird auch an der Wartung gespart. In Hechingen wurden die Kanäle nach der Überschwemmung seit langem mal wieder gereinigt.  Wenn Sie nun glauben, dass Sie gegen Hochwasser gefeit sind, da sie am Hang wohnen, sollten Sie sich mal einige Häuser ansehen, die von oben geflutet wurden oder bei denen ein überlasteter Gully das Dreckwasser bis in den erste Stock transportiert hat! 

Gerne wird bei einem solchen Hochwasser von einem „Jahrhunderthochwasser“ geredet. Auch unser Haus hat 50 Jahre kein Hochwasser gehabt. Komisch ist dann doch, dass fast bei jedem größeren Gewitter im Ländle „Land unter“ gemeldet wird. Alle Bürger sollten sich bei ihren Gemeinden und ihren Lantagsabgeordneten erkundigen, wie Schäden von den Bürgern bei Gewittern mit 30 l Nierderschlag pro Quadratmeter und Stunde abgewendet werden können (In Jungingen fielen bis zu 100 l Wasser vom Himmel!). Solche Niederschlagsmengen sind in vielen Landesteilen durchaus möglich! Wer allerdings ganz oben auf dem Berg wohnt, ist vor Überschwemmungen relativ sicher (wenn das Wasser nicht durch den Abwasserkanal hochgedrückt wird). Dort wird man dann aber beim nächsten Sturm eher erwischt, der in der Regel weit größere Schäden als die Überschwemmung anrichtet. Lothar läßt grüßen! Deshalb macht es sehr viel Sinn Elementarschäden in einer gemeinsamen Solidaritätsgemeinschaft zu versichern, wie früher in der Württembergischen Gemeindeversicherung. Die jahrzehntelang mit ordentlichem Gewinn für das Land und zur Zufriedenheit aller Bürger gearbeitet hat bevor sie unser Spar-Landesvater Erwin Teufel für ein paar Silberlinge verkauft hat. Dabei hat man aber vergessen eine Paragraphen aufzunehmen, der jedem Bürger solidarischen Versicherungsschutz gewährt. Den vom Unwetter betroffenen stehen jetzt Kündigungen der Hochwasserversicherung und zum Teil Selbstbeteiligungen bis zu mehreren 10 000 € im Schadensfall ins Haus.

Die Anwohner im Killertal und in Hechingen haben aber auch Glück im Unglück gehabt. Wenn sie erst 2010 überschwemmt worden wären, hätten sie neben der Reparatur ihrer Heizungen auch noch die unsinnigen Ökovorschriften des Baden-Württembergischen Umweltministeriums erfüllen und ein paat Tausender mehr aufbringen müssen. Damit wird der CO2 Ausstoß aber reduziert, weil viele der betroffenen Bürger auf Jahre hinaus den Verbrauch von Oel aus Geldmangel einschränken müssen.   

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